Wo bitte geht’s zur Kinderpornoindustrie?
Und wer sich fragt warum Herr zu Guttenberg beim Thema Internetfilter so viel um den heißen Brei herumredet: Seine Frau Stefanie engagiert sich für “Innocence In Danger” und damit gegen “Kindesmissbrauch” und u.a. auch Kinderpornographie.
Netterweise haben die eine Studie zum Thema “Versorgung kindlicher und jugendlicher Opfer von kinderpornografischer Ausbeutung”, welche zu einigen interessanten Schlüssen kommt:
- 84,8% der befragen Kinderhilfsstellen gaben an „ gar nicht“ oder „selten“ mit dem Thema “Kinderpornografische Ausbeutung” konfrontiert worden zu sein.
- 74% der Institutionen kannten keine KlientInnen, deren Bilder über das Internet verbreitet wurden.
- Am häufigsten standen die Täter in einer Vaterbeziehung oder als Freund der Familie in Kontakt zum Opfer.
- Der Herstellung der Kinderpornografie ging der sexuelle Missbrauch im Nahbereich voraus. Es handelte sich bei den berichteten Fällen immer um Beziehungstaten.
- Mafiöse Strukturen oder in internationalen Ringen organisierte Kriminalität wurde äußerst selten erwähnt. Opfer dieser organisierten Kriminalität finden offensichtlich in der deutschen Beratungslandschaft kaum Hilfe.
Da scheitert das bundesdeutsche Politiker-Mileu mal wieder an einfachen Studien… traurig!
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