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	<title>Comments on: Uni/FH Erfurt Ringvorlesung &#8220;KRISE herbeireden mit Statistik&#8221;</title>
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		<title>By: Achim Friedland</title>
		<link>http://blog.ahzf.de/index.php/2009/04/21/unifh-erfurt-ringvorlesung-krise-herbeireden-mit-statistik/comment-page-1/#comment-5640</link>
		<dc:creator>Achim Friedland</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2009 13:00:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Klaus Zickenrodt:

&gt; Die absoluten Zahlen waren bei diesem Vortrag von Prof. Moritz nicht
&gt; relevant gewesen. Die Veränderung in der kurzen Zeit ist
&gt; ausschlaggebend!

Im ersten Satz reden Sie von der Auflösung der y-Achse (absoluten Zahlen), im zweiten aber von der zeitlichen Auflösung der x-Achse. Selbst wenn die Aussage die Veränderung der y-Achse in einem kurzen Zeitraum der x-Achse sein soll, ist es _nicht_ korrekt die y-Achse dementsprechend zu skalieren, dass ein Rückgang um 20% überproportional dargestellt wird. Und dies gilt _insbesondere_ für Professoren. In wissenschaftlichen Veröffentlichungen gilt dies als grober Fehler und führt so gut wie immer zu einer Ablehnung dieser Veröffentlichung.

20% Rückgang sind nunmal 20% Rückgang. Wenn der Zeitraum entscheident ist, ist das Problem nunmal auch nicht der Rückgang um 20% sondern die zu langsame Reaktion auf die schnelle Veränderung des y-Wertes in einem kurzen Zeitraum der x-Achse (also ein großer Wert in der ersten Ableitung). Erst wenn man diesen Zusammenhang auch so darstellt, kann man auch sinnvoll darauf reagieren und bemerken, dass so etwas wie eine Abwrackprämie gar kein Hilfsmittel sein kann.

Vielleicht sollten Sie einfach nicht so professorengläubig sein... wer glauben will soll in die Kirche gehen, aber nicht in eine Vorlesung ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus Zickenrodt:</p>
<p>&gt; Die absoluten Zahlen waren bei diesem Vortrag von Prof. Moritz nicht<br />
&gt; relevant gewesen. Die Veränderung in der kurzen Zeit ist<br />
&gt; ausschlaggebend!</p>
<p>Im ersten Satz reden Sie von der Auflösung der y-Achse (absoluten Zahlen), im zweiten aber von der zeitlichen Auflösung der x-Achse. Selbst wenn die Aussage die Veränderung der y-Achse in einem kurzen Zeitraum der x-Achse sein soll, ist es _nicht_ korrekt die y-Achse dementsprechend zu skalieren, dass ein Rückgang um 20% überproportional dargestellt wird. Und dies gilt _insbesondere_ für Professoren. In wissenschaftlichen Veröffentlichungen gilt dies als grober Fehler und führt so gut wie immer zu einer Ablehnung dieser Veröffentlichung.</p>
<p>20% Rückgang sind nunmal 20% Rückgang. Wenn der Zeitraum entscheident ist, ist das Problem nunmal auch nicht der Rückgang um 20% sondern die zu langsame Reaktion auf die schnelle Veränderung des y-Wertes in einem kurzen Zeitraum der x-Achse (also ein großer Wert in der ersten Ableitung). Erst wenn man diesen Zusammenhang auch so darstellt, kann man auch sinnvoll darauf reagieren und bemerken, dass so etwas wie eine Abwrackprämie gar kein Hilfsmittel sein kann.</p>
<p>Vielleicht sollten Sie einfach nicht so professorengläubig sein&#8230; wer glauben will soll in die Kirche gehen, aber nicht in eine Vorlesung <img src='http://blog.ahzf.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>By: Klaus Zickenrodt</title>
		<link>http://blog.ahzf.de/index.php/2009/04/21/unifh-erfurt-ringvorlesung-krise-herbeireden-mit-statistik/comment-page-1/#comment-5639</link>
		<dc:creator>Klaus Zickenrodt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 12:40:57 +0000</pubDate>
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		<description>Wer Diagramme nicht lesen kann, sollte sich am Besten nicht dazu äußern.

Die absoluten Zahlen waren bei diesem Vortrag von Prof. Moritz nicht relevant gewesen. Die Veränderung in der kurzen Zeit ist ausschlaggebend! 

Bsp.: Ein Umsatzrückgang von 20% bei einem Unternehmen ist mit &quot;korrekter Darstellung&quot; nicht viel. Für dich wäre das vielleicht noch nicht mal erkennbar. Bricht allerdings der Umsatz in kurzer Zeit um 20% oder 30% ein, dann hat das Unternehmen ein großes Problem, da die Kosten ja weiter bestehen. Also die Darstellung war vollkommen korrekt!!!! Man muss das zeitliche Außmaß betrachten! Wenn man einem Prof. also vorwirft, dass dieser nicht wissenschaftlich arbeitet, sollte man sich selber fragen , ob man von der Thematik wirklich Ahnung hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Diagramme nicht lesen kann, sollte sich am Besten nicht dazu äußern.</p>
<p>Die absoluten Zahlen waren bei diesem Vortrag von Prof. Moritz nicht relevant gewesen. Die Veränderung in der kurzen Zeit ist ausschlaggebend! </p>
<p>Bsp.: Ein Umsatzrückgang von 20% bei einem Unternehmen ist mit &#8220;korrekter Darstellung&#8221; nicht viel. Für dich wäre das vielleicht noch nicht mal erkennbar. Bricht allerdings der Umsatz in kurzer Zeit um 20% oder 30% ein, dann hat das Unternehmen ein großes Problem, da die Kosten ja weiter bestehen. Also die Darstellung war vollkommen korrekt!!!! Man muss das zeitliche Außmaß betrachten! Wenn man einem Prof. also vorwirft, dass dieser nicht wissenschaftlich arbeitet, sollte man sich selber fragen , ob man von der Thematik wirklich Ahnung hat.</p>
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