Die zwei Seiten des Studenten S.

Der Blogbeitrag Die Reinkarnation des Herrn G. berichtet über den fehlgeschlagenen Vergleich des Studenten S., der seinen Widerruf auf eine Stufe mit dem von Galileo Galilei stellte. Neuerdings stellt Student S. sich ja auch gerne auf eine Stufe mit der Weißen Rose, indem er seine Diplomarbeit dieser Widerstandsbewegung im Dritten Reich widmet. Nun seine Geschichtskenntnisse sind ja gewohnt recht lückenhaft. Anderenfalls hätte er gewusst, dass das Schicksal der Juden bei der Weißen Rose eine eher untergeordnete Rolle spielte. Gerade mal im zweiten Flugblatt gehen sie näher auf die Greueltaten der Nazis ein, was die Anerkennung ihre Leistung und die Aufopferung ihres Lebens aber nicht herabwürdigen soll.

Wie schon im vorherigen Beitrag erwähnt würde handelte es sich bei der Klarstellung des Studenten S. allerdings nicht um die eigentliche Stellungnahme die er dem Rektor der TU Ilmenau zugesendet hatte, sondern um eine aufgebauschte Version zur Beeinflussung seiner Leser – sofern er wirklich welche haben sollte und nicht vielleicht doch alle ihn bestärkenden Kommentare von ihm selbst geschrieben sind. Deshalb veröffentlichen wir hier die Satzpassagen welche im Original nur in einer veränderten Form vorhanden waren. Wer mehr wissen will dreht den Text einfach um und liest das Original zwischen den Zeilen – Rückwärtsleser sind also im Vorteil ;)

Wie man dann bemerkt, ist die ganze Polemik verschwunden aber die vom Rektorat geforderte Entschuldigung beim StuRa der TU Ilmenau ist dennoch nicht erkennbar. Auch bei der Frage welche Artikel auf nyblog nun gelöscht wären bzw. sein sollten ist nur unzureichend dargelegt worden. Ob dies wirklich den Auflagen des Rektorates entspricht? Er kann es ja auch nicht lassen jede sich irgendwie bietende Gelegenheit zu nutzen um neue Verschwörungstheorien um den braunen Ilmenauer Sumpf zu konstruieren. Sei es nun der recht merkwürdige Imagefilm der TU Ilmenau oder alberne Streitigkeiten um Werbung für die Anti-Nazidemo in Erfurt am 1. Mai 2007.

Naja, Student S., die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam, aber stetig. Das Amtsgericht wartet ja auch schon auf Deine Rückkehr auf deutschen Boden…

NYBlog-Klarstellung - das Original!

Diese Datei unterliegt ebenso wie der Text von T. Seebär der Creative Commons.

Update: Der eigentliche Text steht auf der Rückseite des Dokuments… bitte wenden…

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6 Responses to “Die zwei Seiten des Studenten S.”

  1. dr.joy Says:

    da wurde wohl jemand auf sein doch armseliges erscheinen im web 2.0 heruntergestutzt

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  2. maddel Says:

    Danke,das es diesen Blog gibt! Ansonsten würde ich ihn wohl eröffnen müßen! Herr S. ist sehr konsequent mit seiner Zensur. Alles was ihn kritisiert fliegt raus! Naja, ich hoffe jedenfalls das er die restlichen Kommentare selber geschrieben hat! Wenn es noch mehr solcher paranoiden Verschwörungstheoretiker gibt… gute Nacht!

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  3. Christian Says:

    @maddel
    nicht nur das, einen von mir geposteten -durchaus kritischen- kommentar hat er nicht nur nicht gepostet, sondern auch gleich unter meinem namen einen komentar mit einer art botschaft an mich gepostet…nuja, das er kritik nicht verträgt ist ja nun nicht neu. er geht selbst soweit die absender kritischer blogger so zu manipulieren das jemand der die korrekte url nicht kennt nur seitenfehler angezeigt bekommt! (geschehen bei fifi – http://fifiblogt.de)

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  4. maddel Says:

    Was ich echt peinlich finde das er seine Diplomarbeit über den Mediengebrauch von Webbblogs schreiben will (oder schreibt?)! Was will er da schreiben? wie verbreite ich Schwachsinn und betreibe schlechten Journalismus? Wenn er die Diplomarbeit so aufzieht wie seinen Blog dann wars das hoffentlich mit seinem Studium!
    Er hat zwei Kommentare von mir gepostet. Allerdings glaube ich nur weil er deren Ironie nicht verstanden hat! Alles andere hat er gelöscht. Das einzig was mir dazu noch einfällt ist: armselig.

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  5. Dinge, Zeugs und Sachen Says:

    Selbsternannte Kämpfer für die Gute Sache (TM) – Teil 3…

    Über Herrn S. und seine Machenschaften hatte ich ja schon öfter berichtet. Tino ist ein Selbstdarsteller wie er im Buche steht und geht für ein paar Google-Hits über Leichen. Soweit nichts neues. Ebenfalls nichts neues ist sein Streit mit dem Stude…

  6. blog.ahzf.de » Blog Archive » Tino Seeber, nyblog, TU Ilmenau, Exmatrikulation Says:

    [...] zu dem unrühmlichen Leben des Herrn S. erfahren will, schaut hier, hier und hier (dabei den Artikel “All rights reversed” [...]

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